Evakuierung startet

In Heimbach, Nideggen und Kreuzau müssen die ersten Anwohner ihre Häuser verlassen. Es droht in den tiefer gelegenen Bereichen an der Rur eine Überflutung.

Wer dort lebt, sollte sofort die Heizung und alle Geräte abschalten und das Haus auch sofort verlassen. Alle Betroffenen sollen sich an einen höher gelegenen Ort in Sicherheit bringen. Betroffene sollen bei Freunden oder Verwandten übernachten, so der Kreis Düren. Wahrscheinlich gegen 20 Uhr wird die Rurtalsperre überlaufen. Der Pegel der Rur wird massiv steigen. Der Kreis Düren rät auch in weiteren Orten rurabwärts sich in den Bereichen in Nähe der Rur in Sicherheit zu bringen. In Niederzier sollen die Anwohner in Selhausen ihre Wohnungen und Häuser für die Nacht verlassen, so die Gemeinde Niederzier.


Die Stadt Jülich bringt auch viele Anwohner in Sicherheit. Die Welle mit dem steigendem Rurpegel wird Jülich zwischen 4 und 7 Uhr erreichen. Anwohner folgender Straßen müssen ihre Häuser und Wohnungen verlassen:


• An der Vogelstange • Herzogen Jakobe Straße • Bergische Straße • Lorsbecker Straße • Zülpicher Straße • Im Rurwinkel • Antoniusstraße • Am Wehr • Im Rurhof • Sebastianusstraße • Heckfeldstraße • Am Brückenkopf • Linzenicher Straße • Sudetenstraße • Kirchberger Straße • Ellbachstraße • Kuhlstraße • Victor-Gollancz-Straße • Peter-Stommen Straße Barmen: • Tuchbleiche • Vogelsruth • Lankenstraße • Auenweg • Gut Hasenfeld • Am Rurdamm


Die Stadt Jülich appelliert:

Nehmen Sie die Warnungen ernst. Wer sich zu spät oder gar nicht auf den Weg macht, wird in seinem Haus eingeschlossen. Eine Evakuierung wird u.U. unmöglich. Dies ist keine Übung, sondern der Ernstfall.


Der Kreis Düren teilt mit:


Es folgt eine wichtige Information des Kreises Düren.: Im Bereich der Städte Heimbach und Nideggen sowie der Gemeinde Kreuzau besteht die Gefahr der Überflutung.Wenn Sie sich in dem betroffenen tiefer gelegenen Bereiche entlang der Rur aufhalten, schalten Sie Heiz- und Kochgeräte ab. Verlassen Sie anschließend sofort das Gebäude und den Bereich und begeben Sie sich an einen sicheren höher gelegenen Ort. Der Bevölkerung in den Städten und Gemeinden weiter rurabwärts wird selbiges Verhalten empfohlen.Versuchen Sie bitte dort bei Familie und Freunden unter zu kommen.enken Sie auch an Ihre direkten Nachbarn. Helfen Sie Kindern, Älteren und mobilitätseingeschränkten Personen.Halten Sie die Notrufnummern von Feuerwehr und Polizei für Notrufe frei.

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