Geplante Castor-Transporte von Jülich nach Ahaus dürfen starten
Veröffentlicht: Dienstag, 03.03.2026 07:08
Jetzt ist die Entscheidung endgültig gefallen: Die geplanten Castor-Transporte von Jülich ins Zwischenlager Ahaus dürfen stattfinden. Das hat das Oberverwaltungsgericht Berlin-Brandenburg entschieden.

Damit bestätigte das Gericht eine frühere Entscheidung der Vorinstanz. Der Beschluss ist nicht anfechtbar. Die Umweltschutzorganisation BUND hatte versucht, die Transporte per Eilantrag zu stoppen. Sie befürchtet Sicherheitsrisiken – etwa durch mögliche Angriffe während der Fahrt durch Nordrhein-Westfalen. Nach Auffassung des Gerichts überwiegt jedoch das öffentliche Interesse: Das Lager in Jülich darf seit Jahren nicht mehr betrieben werden, deshalb sei eine schnelle Räumung wichtiger als die vom BUND geltend gemachten Bedenken.


