Gespräche gefordert

Atomkraftgegner u.a. aus Jülich starten einen neuen Anlauf. Sie wollen hunderte Atommülltransporte von Jülich nach Ahaus doch noch verhindern. Die Initiativen haben u.a. an NRW-Ministerpräsident Wüst geschrieben.

© JEN Jülicher Entsorgungsgesellschaft für Nuklearanlagen mbH

Wüst und die NRW-Landesregierung sollen eine Einladung zu Last-Minute-Gesprächen an die Bundesregierung schicken. Das Ziel: Der Atommüll soll dauerhaft in Jülich bleiben. Die Atomkraftgegner halten die Transporte auf überlasteten Autobahnen für unverantwortlich. Die Genehmigung für den Transport ist erteilt – noch wird aber eine Gerichtsentscheidung abgewartet. Unabhängig von dem Brief sind auch weitere Demos am Zwischenlager in Ahaus geplant. Damit wolle man auch die Bevölkerung auf die Gefahren durch die Transporte entlang der Autobahnen aufmerksam machen, heißt es.

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