Granate in Jülich gefunden

Am Forschungszentrum Jülich hat ein Kampfmittelfund am Mittag für etwas Aufregung gesorgt. Bei Bauarbeiten an der Waldstraße ist heute eine amerikanische Nebel-Granate aus dem Zweiten Weltkrieg gefunden worden.

© Daniel Dähling

Die Kriegshinterlassenschaft lag nicht in einem gefährlichen Bereich der Forschungsanlage. Zur Vorsicht musste nur die Hauptzufahrt zum Forschungszentrum Jülich kurzzeitig gesperrt werden. Die Werksfeuerwehr hat auf die Fundstelle geachtet. Der Kampfmittelräumdienst war schnell vor Ort war. Er hat die Granate mitgenommen. Von ihr ging bereits keine Gefahr mehr aus, da sie leer war. Unsere Region war zum Ende des Zweiten Weltkriegs stark umkämpft. Deshalb werden bis heute immer wieder alte Munition und Blindgänger gefunden – besonders bei Bauarbeiten.

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