Sorge wegen Kohleausstieg

Im Rheinischen Revier machen Kommunen, Industrie und Gewerkschaften Druck auf die Politik. Noch bevor die Bundesregierung und der Tagebau-Betreiber RWE einen Kohleausstieg im Jahr 2030 beschlossen haben, werden aus unserer Region nun Forderungen gestellt.

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Die Politik an Rur und Erft wird nervös. Sie geht offenbar davon aus, dass der Kohleausstieg wirklich schon in acht Jahren kommt. Dann sollen die Fördergelder vom Bund in Milliardenhöhe genutzt werden, um neue Industrie anzusiedeln, so die Forderung. Unter anderem hatte schon vor einem Jahr ein Solarmodulhersteller seine Pläne für einen schwimmenden Solarpark ins Gespräch gebracht. Auch Aktionäre von RWE hatten den Konzern jüngst aufgefordert, schnell Konzepte für einen früheren Kohleausstieg zu erarbeiten. Interessant: RWE war an der Präsentation der Kommunen am Mittwoch nicht beteiligt. Die Kommunen sind aber insgesamt der größte Aktionär des Konzerns - sie bestimmen dort also mit. 

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