Schadstoffe im Rheinwasser?

„Das unsichtbare Gift im Rhein“ – so heißt eine heute veröffentlichte Recherche der Journalisten von Correctiv. Die Ergebnisse sind auch schlechte Nachrichten für die Flutung des Tagebaus Hambach.

© Neuland Hambach GmbH

Es befinden sich teils unbekannte Schadstoffe im Rhein, so das Ergebnis. Nicht selten lassen sich diese auf die Industrie zurückverfolgen. Correctiv spricht von gefundenen Stoffen, die zur Reifenherstellung und Unkrautvernichtung genutzt werden. An mehreren Stellen wurden Proben genommen – unter anderem auch dort, wo in Zukunft eine Pipeline das Rheinwasser in den Tagebau leiten soll. Wie schädlich die dabei gefundenen Stoffe sind, ist noch unklar. Dafür bräuchte es laut Correctiv aufwendige Tests. Das Wasserbündnis Rheinisches Revier warnt aber schon jetzt: Durch die genehmigte Pipeline könnte ungereinigtes Wasser in die Gruben gepumpt werden. Unbekannte Schadstoffe könnten dann auch bis ins Grundwasser sickern. Laut des Bündnisses dürfte die Genehmigung zur Einleitung des Wassers so nicht erteilt werden. Die ganze Recherche findet ihr hier.

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